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Pro Asyl Ehrung. Quelle: Presenza, 15/9/26

Veröffentlicht am September 21, 2026September 21, 2026 by Daniel Weidlich
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Menschenrechte & Flüchtlingsschutz

PRO ASYL zeichnet drei internationale Verteidiger von Flüchtlingsrechten aus

Die Stiftung PRO ASYL hat am 12. September 2026 in Frankfurt am Main ihren Menschenrechtspreis an drei Persönlichkeiten aus der Türkei und Griechenland vergeben: die Menschenrechtsaktivistin Pırıl Erçoban, den türkischen Rechtsanwalt Taner Kılıç und den früheren Leiter der UNHCR-Vertretung in Griechenland Giorgos Tsarbopoulos.

Alle drei werden für ihren langjährigen Einsatz für Geflüchtete und Schutzsuchende gewürdigt. Erçoban engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für Flüchtlingsrechte in der Türkei, dokumentiert Rechtsverletzungen und kritisiert die Auslagerung europäischer Flüchtlingspolitik. Tsarbopoulos setzte sich während seiner Zeit beim UNHCR in Griechenland unter anderem gegen menschenunwürdige Haftbedingungen und Pushbacks ein. Kılıç, Mitbegründer der türkischen Sektion von Amnesty International und von Mülteci-Der, wurde wegen seiner Menschenrechtsarbeit selbst verfolgt und inhaftiert; das jahrelange Verfahren gegen ihn endete 2025 mit einem Freispruch.

Bei der Preisverleihung warnten die Geehrten vor einer zunehmenden Schwächung des Flüchtlingsschutzes und der Gewöhnung an Menschenrechtsverletzungen. Sie riefen dazu auf, Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde und die Rechte von Geflüchteten auch unter schwierigen politischen Bedingungen weiter zu verteidigen.

Artikel bei Pressenza lesen →
Quelle und redaktioneller Hinweis: Grundlage dieser Zusammenfassung ist ein am 14. September 2026 bei Pressenza veröffentlichter Beitrag von PRO ASYL über die Verleihung des Menschenrechtspreises 2026. Die im Originalbeitrag wiedergegebenen Einschätzungen und politischen Bewertungen sind den jeweils genannten Personen beziehungsweise PRO ASYL zuzuordnen. Die Aufnahme und Verlinkung dient der Information und Dokumentation und bedeutet nicht, dass sich die Redaktion sämtliche darin vertretenen Auffassungen zu eigen macht. Für Inhalte externer Seiten und deren spätere Änderungen sind die jeweiligen Anbieter verantwortlich.

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erscheint aus guten Gründen seit 1968 im Ruhrgebiet

Ist seit 1968 widerborstig und unabhängig.

Eine der wenigen noch präsenten Streitschriften aus dem herrschafts-kritischen, linken Zusammenhang der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart

Regional und global, interkulturell, religionssensibel im „Konziliaren Prozess zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“.

Bringt alle drei Monate 24 Seiten, mit dem Blick von links-unten, aus der Sicht auch von Jüngeren.

Es sind kritische Beiträge zu den wichtigen Themen in einer für „Strukturwandel“ beispielhaften Region wie das Ruhrgebiet, geschrieben von engagierten Autorinnen und Autoren.

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