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Hiroshima 1945 und heute

Veröffentlicht am August 25, 2026August 25, 2026 by Daniel Weidlich
Hiroshima & Nagasaki

Gedenken an die Atombombenabwürfe – Kundgebung in Dortmund

Anlässlich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 81 Jahren laden mehrere Dortmunder Organisationen am Samstag, 8. August 2026, zu einer Kundgebung und Demonstration ein. Erinnert wird an die rund 200.000 Menschen, die infolge der Bombenabwürfe vom 6. und 9. August 1945 starben, sowie an die langfristigen gesundheitlichen Folgen für die Überlebenden.

Die Veranstalter verbinden das Gedenken mit der Forderung nach einer weltweiten Abschaffung von Atomwaffen. Sie warnen insbesondere vor der Gefahr einer nuklearen Eskalation im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg, der erneuten atomaren Aufrüstung und immer kürzeren Reaktionszeiten moderner Waffensysteme.

Gefordert werden ein Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag und ein Verzicht der Atommächte auf den Ersteinsatz von Nuklearwaffen. Die Bundesregierung solle sich für entsprechende vertrauensbildende Maßnahmen einsetzen und ihre bisherige Politik der nuklearen Teilhabe überdenken.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr am Platz von Hiroshima mit Ansprachen der Veranstalter und Unterstützer. Gegen 16.45 Uhr führt ein Demonstrationszug durch die Dortmunder Innenstadt zum Ginkgo-Baum am Stadtgarten. Ab etwa 17 Uhr findet auf dem Friedensplatz eine weitere Kundgebung statt, unter anderem mit einem Auftritt der japanischen Trommlergruppe Senryoku Taiko.

Aufgerufen wird von der IPPNW-Regionalgruppe Dortmund und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund. Zu den Unterstützern gehören unter anderem der AWO-Unterbezirk Dortmund, attac Dortmund, Greenpeace Dortmund und das Friedensforum Dortmund.

Amos

erscheint aus guten Gründen seit 1968 im Ruhrgebiet

Ist seit 1968 widerborstig und unabhängig.

Eine der wenigen noch präsenten Streitschriften aus dem herrschafts-kritischen, linken Zusammenhang der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart

Regional und global, interkulturell, religionssensibel im „Konziliaren Prozess zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“.

Bringt alle drei Monate 24 Seiten, mit dem Blick von links-unten, aus der Sicht auch von Jüngeren.

Es sind kritische Beiträge zu den wichtigen Themen in einer für „Strukturwandel“ beispielhaften Region wie das Ruhrgebiet, geschrieben von engagierten Autorinnen und Autoren.

ABO: 20 € jährlich mit 4 Ausgaben Kostenloses Probeexemplar oder Abo bestellen bei KONTAKT.

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