Skip to content

Menu
  • Willkommen
  • Kontakte
    • Amos – Verein
    • Amos – Zeitschrift
  • Über uns
  • Amos wird 50 : 2018
  • Themenblog
    • Friedensbewegung 2026
    • Nahost 2026
    • Ukraine 2026
    • Wichtige Texte 2026
    • Satire
    • Lesetipps
  • Archive
    • Amos Zeitschriften
    • Friedensbewegung 2024
      • Friedensbewegung 2025
    • Nahost 2023
      • Nahost 2024
      • Nahost 2025
      • Nahost 2026
    • Ukraine 2022
      • Ukraine 2023
      • Ukraine 2024
      • Ukraine 2025
    • Wichtige Texte 2022
      • Wichtige Texte 2023
      • Wichtige Texte 2024
      • Wichtige Texte 2025
Menu

Aktuelles Bespiel für Israelisch-staatliche Landnahme -Fortsetzung Sommer 2026

Veröffentlicht am August 25, 2026August 25, 2026 by Daniel Weidlich
Westjordanland

Christen in Taybeh fühlen sich angesichts der Siedlergewalt allein gelassen

Vatican News berichtet über die zunehmend angespannte Lage in Taybeh, östlich von Ramallah im besetzten Westjordanland. Der Ort gilt als letztes vollständig christliches Dorf Palästinas und wird in der Bibel unter dem Namen Ephraim erwähnt. Nach Angaben des örtlichen katholischen Pfarrers Bashar Fawadleh ist die christliche Gemeinschaft immer häufiger mit Übergriffen israelischer Siedler konfrontiert.

Fawadleh berichtet von wiederholtem Eindringen auf Privatgrundstücke, beschädigten Zäunen, der Inbesitznahme landwirtschaftlicher Flächen, Bränden sowie Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. In einem aktuellen Fall seien Siedler mehrfach auf das Grundstück einer christlichen Familie vorgedrungen und hätten dort eine Schafherde bis in die Nähe des Wohnhauses gebracht. Der Pfarrer wertet die Vorfälle nicht als Einzelfälle, sondern als zunehmenden Druck auf die palästinensischen Familien.

Nach seiner Darstellung hat sich die Situation in den vergangenen Monaten deutlich verschärft. Einige Bewohner erwögen inzwischen, Taybeh und ihr Land zu verlassen. Rechtliche Möglichkeiten gegen die Übergriffe seien aus Sicht des Pfarrers nur begrenzt wirksam. Er fordert deshalb einen stärkeren Schutz der Zivilbevölkerung und mehr politischen Druck durch die internationale Gemeinschaft.

Zugleich warnt Fawadleh vor einem langfristigen Verschwinden der christlichen Gemeinschaft aus dem Ort. Die verschiedenen christlichen Kirchen in Taybeh arbeiteten angesichts der Bedrohung eng zusammen, unterstützten betroffene Familien und suchten den Kontakt zu diplomatischen Vertretungen und internationalen Organisationen. Der Pfarrer richtet seinen Appell auch an Papst Leo XIV. und die Weltkirche, sich für den Erhalt der christlichen Präsenz im Heiligen Land einzusetzen.

Vollständigen Beitrag bei Vatican News lesen →
Quelle und Hinweis: Grundlage dieser Zusammenfassung ist ein am 10. August 2026 veröffentlichter Beitrag von Vatican News mit einem Interview des Pfarrers Bashar Fawadleh. Aussagen über konkrete Vorfälle und deren Bewertung geben die Darstellung des Pfarrers beziehungsweise des verlinkten Originalbeitrags wieder. Die Aufnahme und Verlinkung dient der Information und bedeutet nicht, dass sich die Redaktion sämtliche darin vertretenen Einschätzungen zu eigen macht. Für Inhalte externer Seiten und deren spätere Änderungen sind die jeweiligen Anbieter verantwortlich.

Amos

erscheint aus guten Gründen seit 1968 im Ruhrgebiet

Ist seit 1968 widerborstig und unabhängig.

Eine der wenigen noch präsenten Streitschriften aus dem herrschafts-kritischen, linken Zusammenhang der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart

Regional und global, interkulturell, religionssensibel im „Konziliaren Prozess zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“.

Bringt alle drei Monate 24 Seiten, mit dem Blick von links-unten, aus der Sicht auch von Jüngeren.

Es sind kritische Beiträge zu den wichtigen Themen in einer für „Strukturwandel“ beispielhaften Region wie das Ruhrgebiet, geschrieben von engagierten Autorinnen und Autoren.

ABO: 20 € jährlich mit 4 Ausgaben Kostenloses Probeexemplar oder Abo bestellen bei KONTAKT.

Im gleichen Sinn haben wir den AMOS-Verein, s. bei KONTAKT.

Übrigens: „Wer sagt: ‚Hier herrscht Freiheit‘, der lügt; denn Freiheit herrscht nicht“. Erich Fried (1921 – 1988)

Rechtliches

  • Datenschutzerklärung
  • Impressum

©2026 | Built using WordPress and Responsive Blogily theme by Superb