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Gesamtprogramm, Dankesrede und Laudatio – Philippe Sands Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels

Veröffentlicht am Oktober 17, 2026Oktober 17, 2026 by Hartmut Dreier
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2026

Philippe Sands: „Albatros des Schweigens“ – Ein Plädoyer für Völkerrecht und Menschlichkeit

Am 11. Oktober 2026 wurde der britisch-französische Jurist und Schriftsteller Philippe Sands in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. In seiner Dankesrede „Albatros des Schweigens“ warnt er eindringlich vor den Gefahren des Schweigens angesichts von Unrecht und Menschenrechtsverletzungen.

Ausgehend von seiner eigenen Familiengeschichte und den Verbrechen des Nationalsozialismus fordert Sands die konsequente Anwendung des Völkerrechts – unabhängig davon, wer die Verantwortlichen sind. Besonders kritisch setzt er sich mit Deutschlands Haltung zum Krieg in Gaza auseinander. Er verurteilt die Hamas-Angriffe vom 7. Oktober 2023, betont zugleich aber, dass auch Israels Recht auf Selbstverteidigung den Grenzen des Völkerrechts unterliegt.

Seine zentrale Botschaft: Menschenrechte und internationales Recht müssen für alle gleichermaßen gelten. Schweigen über mögliche Kriegsverbrechen, auch wenn sie von Verbündeten begangen werden, darf keine Option sein.

Reden zur Preisverleihung als PDF lesen →
Quelle:
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 11. Oktober 2026, Frankfurt am Main. Die PDF-Datei enthält die Grußworte, die Laudatio von Mirjam Zadoff sowie die Dankesrede von Philippe Sands ab Seite 11.

Amos

erscheint aus guten Gründen seit 1968 im Ruhrgebiet

Ist seit 1968 widerborstig und unabhängig.

Eine der wenigen noch präsenten Streitschriften aus dem herrschafts-kritischen, linken Zusammenhang der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart

Regional und global, interkulturell, religionssensibel im „Konziliaren Prozess zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“.

Bringt alle drei Monate 24 Seiten, mit dem Blick von links-unten, aus der Sicht auch von Jüngeren.

Es sind kritische Beiträge zu den wichtigen Themen in einer für „Strukturwandel“ beispielhaften Region wie das Ruhrgebiet, geschrieben von engagierten Autorinnen und Autoren.

ABO: 20 € jährlich mit 4 Ausgaben Kostenloses Probeexemplar oder Abo bestellen bei KONTAKT.

Im gleichen Sinn haben wir den AMOS-Verein, s. bei KONTAKT.

Übrigens: „Wer sagt: ‚Hier herrscht Freiheit‘, der lügt; denn Freiheit herrscht nicht“. Erich Fried (1921 – 1988)

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