Gedenken an die Atombombenabwürfe – Kundgebung in Dortmund
Anlässlich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 81 Jahren laden mehrere Dortmunder Organisationen am Samstag, 8. August 2026, zu einer Kundgebung und Demonstration ein. Erinnert wird an die rund 200.000 Menschen, die infolge der Bombenabwürfe vom 6. und 9. August 1945 starben, sowie an die langfristigen gesundheitlichen Folgen für die Überlebenden.
Die Veranstalter verbinden das Gedenken mit der Forderung nach einer weltweiten Abschaffung von Atomwaffen. Sie warnen insbesondere vor der Gefahr einer nuklearen Eskalation im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg, der erneuten atomaren Aufrüstung und immer kürzeren Reaktionszeiten moderner Waffensysteme.
Gefordert werden ein Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag und ein Verzicht der Atommächte auf den Ersteinsatz von Nuklearwaffen. Die Bundesregierung solle sich für entsprechende vertrauensbildende Maßnahmen einsetzen und ihre bisherige Politik der nuklearen Teilhabe überdenken.
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr am Platz von Hiroshima mit Ansprachen der Veranstalter und Unterstützer. Gegen 16.45 Uhr führt ein Demonstrationszug durch die Dortmunder Innenstadt zum Ginkgo-Baum am Stadtgarten. Ab etwa 17 Uhr findet auf dem Friedensplatz eine weitere Kundgebung statt, unter anderem mit einem Auftritt der japanischen Trommlergruppe Senryoku Taiko.
Aufgerufen wird von der IPPNW-Regionalgruppe Dortmund und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund. Zu den Unterstützern gehören unter anderem der AWO-Unterbezirk Dortmund, attac Dortmund, Greenpeace Dortmund und das Friedensforum Dortmund.
