Die Kolumne setzt sich kritisch mit Wolfram Weimers Buch über die „Rückkehr Gottes“ auseinander und beschreibt es als Mischung aus Missionseifer und kulturkämpferischer Vereinfachung. Der Autor wirft Weimer vor, gesellschaftliche Krisen religiös aufzuladen und komplexe Entwicklungen auf Glaubensverlust zu reduzieren. Dem stellt der Text eine andere christliche Tradition entgegen: Religion als Aufforderung zu sozialer Gerechtigkeit statt als Schutzwall gegen Veränderung.
taz.art.2025-12-10.Adventsgedanken
