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ZEIT-Dokumentation gegen Rüstungausgaben

Veröffentlicht am Oktober 17, 2026Oktober 17, 2026 by Hartmut Dreier
ZEIT-Dokumentation gegen Rüstungsausgaben

Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen

In einem Kommentar in der Wochenzeitung DIE ZEIT beleuchtet der Wirtschaftsjournalist Mark Schieritz die finanziellen Folgen der geplanten deutschen Aufrüstung. Nach dem Haushaltsentwurf der Bundesregierung sollen innerhalb von vier Jahren rund 607 Milliarden Euro in die Verteidigung fließen. Bis 2030 könnten die jährlichen Militärausgaben auf 183 Milliarden Euro steigen – rund 30 Prozent des Bundeshaushalts.

Schieritz warnt davor, dass die steigenden Rüstungsausgaben und die damit verbundenen Schulden den finanziellen Spielraum für Gesundheit, Bildung, Infrastruktur und soziale Leistungen erheblich einschränken. Er verweist auf das sogenannte „Kanonen-Butter-Dilemma“: Geld, das für militärische Zwecke ausgegeben wird, steht für andere gesellschaftliche Aufgaben nicht mehr zur Verfügung.

Der Beitrag stellt damit die Frage, welche langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Folgen die militärische Aufrüstung für Deutschland haben wird und wie ihre Finanzierung gerecht gestaltet werden kann.

Vollständigen ZEIT-Kommentar lesen →
Quelle:
DIE ZEIT / ZEIT ONLINE, Mark Schieritz, 4. Juli 2026: „Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen“.

Hinweis: Der Beitrag ist ein journalistischer Kommentar und gibt die Einschätzungen seines Autors wieder. Die genannten Haushaltszahlen beziehen sich auf den damaligen Regierungsentwurf.

Amos

erscheint aus guten Gründen seit 1968 im Ruhrgebiet

Ist seit 1968 widerborstig und unabhängig.

Eine der wenigen noch präsenten Streitschriften aus dem herrschafts-kritischen, linken Zusammenhang der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart

Regional und global, interkulturell, religionssensibel im „Konziliaren Prozess zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“.

Bringt alle drei Monate 24 Seiten, mit dem Blick von links-unten, aus der Sicht auch von Jüngeren.

Es sind kritische Beiträge zu den wichtigen Themen in einer für „Strukturwandel“ beispielhaften Region wie das Ruhrgebiet, geschrieben von engagierten Autorinnen und Autoren.

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