Kurt Baum (1909–1945) – Ein Leben im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Der Historiker Norbert Arndt zeichnet in einem ausführlichen Werkstattbericht der DGB-Geschichtswerkstatt Herne das Leben des jüdischen Journalisten und kommunistischen Widerstandskämpfers Kurt Baum nach. Der gebürtige Herner engagierte sich früh in der Arbeiterbewegung und arbeitete als Redakteur der Zeitung „Ruhr-Echo“.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten setzte Baum seine politische Arbeit im Untergrund und im niederländischen Exil fort. 1935 wurde er in Stuttgart verhaftet und später zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Seine Verfolgung endete nicht mit der Haftstrafe: Am 5. April 1945 wurde er im Konzentrationslager Buchenwald von der SS erschossen.
Die reich bebilderte, 30-seitige Dokumentation beleuchtet zugleich das Schicksal seiner jüdischen Familie, die Verfolgung politischer Gegner des NS-Regimes und den antifaschistischen Widerstand im Ruhrgebiet. Sie erinnert an Menschen, deren Einsatz gegen die nationalsozialistische Diktatur nicht vergessen werden darf.
Vollständigen Werkstattbericht als PDF lesen →Norbert Arndt: „Kurt Baum (1909–1945) – Biografische Skizze“, Werkstattbericht Nr. 27, DGB-Geschichtswerkstatt Herne, 9. Oktober 2026, 30 Seiten.
