Skip to content

Menu
  • Willkommen
  • Kontakte
    • Amos – Verein
    • Amos – Zeitschrift
  • Über uns
  • Amos wird 50 : 2018
  • Themenblog
    • Friedensbewegung 2026
    • Nahost 2026
    • Ukraine 2026
    • Wichtige Texte 2026
    • Satire
    • Lesetipps
  • Archive
    • Amos Zeitschriften
    • Friedensbewegung 2024
      • Friedensbewegung 2025
    • Nahost 2023
      • Nahost 2024
      • Nahost 2025
      • Nahost 2026
    • Ukraine 2022
      • Ukraine 2023
      • Ukraine 2024
      • Ukraine 2025
    • Wichtige Texte 2022
      • Wichtige Texte 2023
      • Wichtige Texte 2024
      • Wichtige Texte 2025
Menu

Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Konfessionslose wählen noch mehr AfD als Christliche

Veröffentlicht am September 13, 2026September 13, 2026 by Daniel Weidlich
Sachsen-Anhalt & Kirche

Landtagswahl: AfD unter Christen deutlich schwächer als unter Konfessionslosen

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigen sich deutliche Unterschiede im Wahlverhalten von Christen und Menschen ohne Religionszugehörigkeit. Das berichtet „Kirche und Leben“ unter Berufung auf eine Analyse der Forschungsgruppe Wahlen. Demnach wählten 47 Prozent der Konfessionslosen die AfD. Unter evangelischen Wählern waren es 33 Prozent, unter katholischen 32 Prozent. Insgesamt erreichte die AfD nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 43,8 Prozent.

Umgekehrt erzielte die CDU unter Christen ein deutlich besseres Ergebnis als in der Gesamtbevölkerung. Jeweils 26 Prozent der evangelischen und katholischen Befragten stimmten für die CDU, während sie insgesamt auf 17,2 Prozent kam. Auch SPD und Grüne schnitten unter den beiden christlichen Konfessionen besser ab: Beide Parteien erreichten dort jeweils knapp zwölf Prozent und damit rund drei Prozentpunkte mehr als im Gesamtergebnis.

Unterschiede zeigen sich zudem zwischen Männern und Frauen. Während 38 Prozent der evangelischen und 37 Prozent der katholischen Männer die AfD wählten, waren es bei evangelischen Frauen 29 Prozent und bei katholischen Frauen 26 Prozent.

Besonders auffällig ist das Wahlverhalten der unter 35-Jährigen. Bei jungen Katholiken kam die AfD auf 23 Prozent, bei jungen Protestanten dagegen auf 39 Prozent. SPD und Grüne erzielten in dieser Altersgruppe unter Christen teilweise deutlich höhere Werte: 19 Prozent der jungen Katholiken wählten die SPD und 18 Prozent die Grünen; bei jungen Protestanten waren es 9 Prozent für die SPD und 22 Prozent für die Grünen.

Die CDU erreichte dagegen bei den christlichen Wählern unter 35 Jahren nur einstellige Ergebnisse: 8 Prozent bei Evangelischen und 6 Prozent bei Katholiken. Mit zunehmendem Alter stieg ihr Stimmenanteil deutlich. Bei den über 60-Jährigen wählten 35 Prozent der evangelischen und 40 Prozent der katholischen Befragten die CDU.

Grundlage der Auswertung sind Befragungen von mehr als 9.300 Wählerinnen und Wählern unmittelbar nach ihrer Stimmabgabe. Neben der Wahlentscheidung wurde dabei auch die Konfessions- beziehungsweise Religionszugehörigkeit erhoben.

Quelle und Hinweis: Grundlage dieser Zusammenfassung ist die Analyse „Wie haben Christen in Sachsen-Anhalt gewählt? AfD schwächer, SPD und Grüne stärker“, veröffentlicht am 7. September 2026 von „Kirche und Leben“. Die genannten Wahlergebnisse und Auswertungen zur Religionszugehörigkeit werden entsprechend der Darstellung des Originalbeitrags wiedergegeben. Die Veröffentlichung dient der Information und Dokumentation und bedeutet nicht, dass sich die Redaktion darüber hinausgehende Bewertungen oder Schlussfolgerungen des Originalbeitrags zu eigen macht.

Amos

erscheint aus guten Gründen seit 1968 im Ruhrgebiet

Ist seit 1968 widerborstig und unabhängig.

Eine der wenigen noch präsenten Streitschriften aus dem herrschafts-kritischen, linken Zusammenhang der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart

Regional und global, interkulturell, religionssensibel im „Konziliaren Prozess zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“.

Bringt alle drei Monate 24 Seiten, mit dem Blick von links-unten, aus der Sicht auch von Jüngeren.

Es sind kritische Beiträge zu den wichtigen Themen in einer für „Strukturwandel“ beispielhaften Region wie das Ruhrgebiet, geschrieben von engagierten Autorinnen und Autoren.

ABO: 20 € jährlich mit 4 Ausgaben Kostenloses Probeexemplar oder Abo bestellen bei KONTAKT.

Im gleichen Sinn haben wir den AMOS-Verein, s. bei KONTAKT.

Übrigens: „Wer sagt: ‚Hier herrscht Freiheit‘, der lügt; denn Freiheit herrscht nicht“. Erich Fried (1921 – 1988)

Rechtliches

  • Datenschutzerklärung
  • Impressum

©2026 | Built using WordPress and Responsive Blogily theme by Superb