Liebe Freund*innen des Versöhnungsbundes,

in diesem Newsletter möchten wir einerseits einige Versöhnungsbund-Termine bekannt machen und andererseits auf interessante Nachklänge von Aktivitäten hinweisen.

Wer noch mehr Aktuelles aus dem VB mitbekommen möchte, kann Neuigkeiten jeweils hier nachlesen: https://www.versoehnungsbund.de/publik/neues-aus-dem-vb Unser Rundbrief-Redakteur Rudi Mehl stellt (gut bebilderte) eingehende Artikel neuerdings auch auf die Homepage. Dadurch können jetzt noch mehr Aktivitäten aus den Gruppen des Versöhnungsbundes sichtbar gemacht und Erkenntnisse zur Verfügung gestellt werden. Wer hier noch Ergänzungen hat, kann uns immer gern eine Email schreiben!

Herzliche Friedensgrüße aus Geschäftsstelle, Vorstandsteam und den verschiedenen Kommissionen und Gruppen des Versöhnungsbundes!

Das Zitat des Bundes'verteidigungs'ministers seiner Zeit Peter Struck, demzufolge Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt wird, erweist sich in der aktuellen Situation erneut als Propaganda-Narrativ zur Rechtfertigung der Gewalt mit einem Satz, der viele Menschen erreicht. Freiheit und Verteidigung, das sind Begriffe, die nicht unbedingt zutreffen müssen, aber Herzen gewinnen können.

Am 16. November und am 22. Dezember 2001 beschloss der Bundestag auf Antrag der SPD/Grüne-Bundesregierung die Beteiligung am Afghanistan-Krieg unter dem Stichwort von Kanzler Schröder von der uneingeschränkten Solidarität mit den USA nach nine eleven und der Parole „Frieden nur durch militärische Hilfe“ (1). Einzig die PDS, die in der Linkspartei aufging, stimmte damals dagegen.

Beitrag von Clemens Ronnefeld

Quelle: Zeitschrift Versöhnung - Rundbrief 1/2021 vom Internationalen Versöhnungsbund

@SoZ: zur Info eine längere Übersicht über die Afghanistan-Kriege.
Muss aktualisiert unter den Bedingungen des jetzigen Abzug-Beschlusses gesehen werden.

20 Jahre schon dauert der Afghanistan-Einsatz der NATO wie auch der Bundeswehr - und damit doppelt so lange wie der erste und zweite Weltkrieg zusammen. Zur Einschätzung der aktuellen Verlängerung des Bundeswehrmandates bis Januar 2022 lohnt ein Rückblick auf ausgewählte Ereignisse der bewegten Geschichte Afghanistans.

 

Bitte
diese Information an alle verbreiten,
die es in Düsseldorf und auch anderswo wissen müssen.

Friedhelm Meyer (Pfarrer/geb. 02.09.1935)
ist am 15.06.2021 zweieinhalb Monate vor seinem 86. Geburtstag gestorben.

Der Trauergottesdienst findet am 23. Juni um 10 Uhr
in der Evangelischen Kirche
in der Urdenbacher Dorfstr. 15 statt.

Im Anschluss daran findet die Beerdigung
auf dem Evangelischen Friedhof
in der Urdenbacher Dorfstr. 1 statt.

Statt Blumen und Kränzen sind Spenden an das Psychosoziale Zentrum Düsseldorf erbeten
IBAN DE54 3506 0190 1011 7420 13
Stichwort „Friedhelm Meyer“

Nachruf der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
und von ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

in Düsseldorf ist ein ebenso bescheidener wie großer Streiter für Frieden, Antifaschismus, Geschlechtergerechtigkeit, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Ökumene, Kapitalismus- und Konzernkritik von uns gegangen, der über Jahrzehnte hinweg das fortschrittliche politische Düsseldorf geprägt hat wie kaum ein zweiter:

Pfarrer Friedhelm Meyer

von Inge Günther

Holocaust-Forscher Amos Goldberg über die Hintergründe der „Jerusalem-Deklaration“, Allianzen mit antirassistischen Bewegungen und warum im Kampf gegen Antisemitismus auch die Meinungsfreiheit verteidigt werden muss.

Herr Goldberg, die Zeichen stehen an der Wand, Antisemitismus nimmt zu. Was kann da eine neue Definition bewirken?

Das komplette INTERVIEW über diesen Link

https://www.fr.de/politik/die-wirkliche-gefahr-geraet-aus-dem-blick-90295309.html

FR-online 31.03.2021